Corona


Corona-Impfung in der Praxis!

Wochenvorrat an Impfstoff für die Corona-Impfung in unserem Kühlschrank

Wochenvorrat an Impfstoff

Auch bei uns können Sie sich gegen das Corona-Virus impfen lassen. Im Vergleich zu anderen Impfungen ist die Corona-Impfung erheblich aufwendiger:

Wöchentliche Impfstoffbestellungen mit wechselnden Höchstmengen, Vorbereitung, keine Einzelverpackungen sondern „Vials“ mit 5, 6 oder 10 Impfdosen, Terminplanung, telefonische Einbestellung mit Abtelefonieren der Wartelisten mit teils schon extern geimpften Patienten, kurzfristige Absagen oder nicht zum Impftermin erscheinende Patienten, kurzfristige „Ersatzbeschaffung“von Impflingen, wechselnde Impfschemata und STIKO-Impfempfehlungen, erheblicher Diskussions- und Aufklärungsbedarf mit Beantwortung diverser Fragen, Beruhigen und Nehmen von Ängsten und Misstrauen, Aufziehen und teils Verdünnen des Impfstoffes in Spezial-Spritzen, nur 6 Stunden Haltbarkeit der vorbereiteten Spritzen, Verabreichung, verunsicherte Patienten, 15 Minuten Nachbeobachtung, Formulare, Abrechnung, 4-fache Dokumentation und tägliche Meldung der verimpften Dosen mit Angaben zum verwendeten Impfstoff, als Erst- oder Zweitimpfung, getrennt nach über 60-jährigen und unter 18-jährigen Patienten – all das muss neben dem regulären Praxisbetrieb geleistet werden.


 

Endlich genug Impfstoff

Endlich bekommen wir genug Impfstoff für unsere Patienten – zumindest BioNtech, Johnson und Astra. Ab August sollte der mRNA-Impfstoff des amerikanischen Herstellers Moderna (SPIKEVAX®) zusätzlich an die Arztpraxen ausgeliefert werden – das wurde leider auf irgendwann im September verschoben.

Derzeit wird unsere Impfkapazität für die Corona-Impfung allein durch unsere knappe Personaldecke limitiert. Nicht zum Impftermin erscheinende Patienten ohne vorherige Absage nehmen leider deutlich zu. Wir haben den Impfstoff schon für Sie aufgezogen. So vorbereitet muss der Impfstoff dann auch innerhalb von 6 Stunden verimpft oder verworfen werden. Wenn wir dann anrufen, hören wir die abenteuerlichsten Begründungen, warum es nun so ganz kurzfristig doch nicht passt. Seien Sie fair und nehmen den vereinbarten Impftermin in Ihrem eigenen Interesse bitte auch wahr.

Bitte verpassen Sie auch nicht insbesondere Ihren Zweittermin! Nur mit einer BioNtech-, Moderna- oder Astra-Impfung sind Sie nicht ausreichend geschützt!


 

Wartelisten demnächst aufgehoben

Leider sind viele Patienten unserer Wartelisten doch nicht unter der angegebenen Telefonnummer zu erreichen. Oft ist die Nummer falsch, nicht mehr im Betrieb oder keiner geht ans Telefon. Erwischen wir dann doch jemanden, wurde bereits anderswo geimpft oder es besteht kein Interesse mehr an einer Impfung.

Wir sprechen unsere Patienten daher in der Praxis an und vereinbaren direkt einen kurzfristigen Impftermin. Dazu müssen wir immer eine Gruppe von 6 Patienten zusammenbekommen, um keinen Rest-Impfstoff zu verwerfen.

Ansonsten gilt weiterhin:

  • Unsere Warteliste für die Corona-Impfung wird zügig abgearbeitet. Limitierender Faktor ist derzeit unsere knappe Personaldecke und die große Auslastung durch den Praxisregelbetrieb.
  • Neue, uns unbekannte Patienten bitte zuerst in der Praxis möglichst mit Vorbefunden vorstellen. Zur Impfberatung zählt auch die gemeinsame Entscheidung für oder gegen einen Impfstoff (abhängig von Alter, Geschlecht, Vorerkrankungen etc.).
  • Kinder bitte beim Kinderarzt impfen lassen.
  • Wurden Sie bereits woanders geimpft oder haben Sie einen Termin in einer anderen Praxis oder im Impfzentrum, freuen wir uns über eine kurze Nachricht, damit wir Sie von unserer Liste streichen können und Sie nicht unnötig anrufen.

 

Cross-over Impfschema nach Erstimpfung mit Vaxzevria (Astra)

Am 01.07.2021 stellte die ständige Impfkommission (STIKO) ohne Vorwarnung fest: „Nach aktuellen Studienergebnissen ist die Immunantwort nach heterologem Impfschema (Vaxzevria/mRNA-Impfstoff) der Immunantwort nach homologer Vaxzevria-Impfserie (2 Impfstoffdosen Vaxzevria) deutlich überlegen.“  Somit empfiehlt sich ab sofort mRNA-Impfstoff als Zweitimpfung für alle Altersgruppen.

Wir impfen daher alle Patienten, die bislang nur eine Impfung Vaxzevria/Astra bekommen haben, als Zweitimpfung mit mRNA/BioNtech. Wir werden auch versuchen, Ihren Zweitimpftermin entsprechend der STIKO-Empfehlung vorzuziehen.

Dazu müssen wir Gruppen von 10 Patienten (Astra-Flaschen beinhalten 10 Dosen) mit 2 Fläschchen BioNtech (á 6 Dosen) impfen. Dabei bleiben immer 2 Impfungen übrig. Diese bekommen dann Erstzuimpfende. Bei deren Zweittermin in 6 Wochen sind dann 4 Dosen übrig. Aufgrund der begrenzten Haltbarkeit von 6 Stunden ist die kurzfristige Ersatzbeschaffung von Impflingen bei kurzfristigen Absagen oder Nichterscheinen zunehmend eine Herausforderung.

Interessant wäre auch zu wissen, ob mRNA-Erstgeimpfte nun als Zweit- oder Auffrischimpfung von einem Vektorimpfstoff mehr profitieren. In der Theorie spricht einiges dafür; allein es fehlen noch die Daten.


 

Formulare: Aufklärungs- und Einwilligungsbögen
Stand: 20. Juli

  1. mRNA Impfstoff (BioNtech oder Moderna): Anamnese und Einwilligungsbogen und Aufklärungsmerkblatt
  2. Vektor-Impfstoff (Vaxzevria AstraZeneca oder Johnson&Johnson): Anamnese und Einwilligungsbogen und Aufklärungsmerkblatt
  3. Formulare runter laden, lesen, unterschreiben und zur Impfung mitbringen.
  4. Impfausweis mitbringen! Sofern nicht auffindbar, stellen wir Ihnen gern einen neuen Impfausweis aus.

 

Welche Impfstoffe gibt es?

Impfstoffe im Vergleich – Quelle: zusammengegencorona.de

Man beachte insbesondere die gute Wirkung der Verhinderung schwerer Krankheitsverläufe der Vektor-Impfstoffe AstraZeneca und Johnson & Johnson.


 

Ich möchte meinen Impfabstand verkürzen

Eine Verkürzung des Impfabstandes von 12 Wochen bei AstraZeneca war bislang keine gute Idee. Die Impfeffektivität nahm dadurch stark ab.

Aber: Zweitdosis mit einem mRNA-Impfstoff auch schon nach 4 Wochen steigert die Impfeffektivität sogar noch erheblich.

Für Urlauber, die für eine geplante Reise möglichst schnell einen vollständigen Impfschutz nachweisen möchten, besteht die Möglichkeit einer Einmalimpfung mit Johnson&Johnson; für unter 60-jährige nur nach ärztlicher Aufklärung und individueller Entscheidung.


 

Johnson & Johnson

Der vektorbasierte Corona-Impfstoff des US-Pharmakonzerns Johnson & Johnson besteht aus einem Adenovirus (Ad26), das die genetische Information (DNA) für das SARS-CoV-2-Spikeprotein enthält. Zugelassen ab 18 Jahren, empfohlen ab 60. Vorteil: eine Impfung reicht, Sie gelten also schon nach einer Impfung als „vollständig“ geimpft. Von diesem Impfstoff haben wir noch eine kleine Menge vorrätig; wir benötigen immer Gruppen á 5 Personen (5 Dosen pro Flasche).


 

Impfzertifikat

Gern drucken wir Ihnen pro Impfung einen QR-Code aus – extern geimpfte nach Vorlage des Impfausweises.  Nach Einscannen der QR-Codes in die Corona-Warn-App, CovPass und Luca-App haben Sie den europaweit gültigen Nachweis „vollständig geimpft“.

Impfzertifikat

Ausdruck Impfzertifikat mit QR-Code


 

Genesenenzertifikat

Das Genesenenzertifikat (mit QR-Code) ist neben dem Impfzertifikat und dem Testzertifikat eins der drei Bestandteile des digitalen COVID-Zertifikats der EU. Dieses dient als Nachweis dafür, dass der Inhaber gegen COVID-19 geimpft ist, negativ getestet wurde oder von COVID-19 genesen ist. Das Zertifikat gilt in allen EU-Mitgliedstaaten sowie in Island, Liechtenstein und Norwegen und kann von uns erstellt werden.

  • Voraussetzung: positiver PCR-Test (nicht POC-Test!) nicht älter als 6 Monate.
  • Bei über 6 Monate zurückliegender Infektion ist das Genesenenzertifikat leider ungültig bzw. kann erst gar nicht erstellt werden. Nun benötigen Sie eine Auffrischimpfung und ein Zertifikat über eine „Genesenenimpfung“ (Wichtig: kein „normales“ Impfzertifikat!) , um sich mit den Apps als vollständig geimpft auszuweisen.

 

Weiterhin gilt:

  • Mit Symptomen wie Fieber und Husten bitte nicht unangemeldet in der Praxis erscheinen, um andere Patienten zu schützen. Sie werden – sofern überhaupt erforderlich – getrennt von den anderen Patienten einbestellt. Vielleicht reicht zunächst auch nur ein Rezept zur Symptomlinderung.
  • Bei leichter Symptomatik, die keine ärztliche Kontrolle notwendig macht: Bleiben Sie 10 Tage zu Hause. Krankmeldung dürfen wir wieder zuschicken.
  • Quarantäne vom Gesundheitsamt angeordnet? Während der Quarantäne darf die Wohnung nicht verlassen werden, auch nicht zum Test! Ggf. kommt jemand vom Gesundheitsamt zum Nachtest.
  • Quarantäne nach Reiserückkehr aus Risiko- oder Virusvariantengebiet: Die Einreiseregeln ändern sich leider ständig. Aktuelle Informationen  und Quarantänebestimmungen finden Sie beim Auswärtigen Amt.
  • Während der Corona-Pandemie dürfen sich nicht mehr so viele Patienten gleichzeitig in der Praxis aufhalten. Im Wartezimmer sind daher nur noch 3 Stühle. Bitte warten Sie draußen, bis wir Sie einzeln hereinbitten. Das gilt leider auch bei Kälte und Regen. Bitte deswegen nicht mit uns schimpfen, es geht leider nicht anders. Lassen Sie sich von einer größeren Menge wartender Patienten nicht verunsichern – wir arbeiten so schnell es geht.
  • Bitte bringen Sie keine Begleitpersonen oder Kinder mit, diese müssen leider draußen warten!
  • Mundschutz oder Atemmaske leider immernoch mitbringen und tragen. In der Praxis möglichst nichts anfassen. Personen ohne Mundschutz oder mit Befreiung von der Mundschutzpflicht können aus Gründen der Arbeitssicherheit für unser Personal keine patientennahen Dienstleistungen (Untersuchungen, Blutentnahmen, EKG etc.) erhalten und werden ausschließlich am Fenster unter dem Carport versorgt.
  • Anhand dieses Fragebogens der Charite  (CovApp) können Sie abschätzen, ob Sie mit SARS-Cov-2 infiziert sind.

 

Corona-Abstrich:

  • Corona-Abstriche täglich zwischen 07:15 Uhr und 08:00 Uhr am Praxisfenster unter dem CarPort. Derzeit bieten wir keine Tests mehr für Auslandsreisen oder Reiserückkehrer mehr an, da wir keine Kapazitäten mehr haben. Abstriche nur noch aus medizinischen Gründen. Für andere Anlässe gibt es genügend private Anbieter in Hildesheim.
  • Wir benötigen vorher Ihre Versichertenkarte bzw. Personalausweis bei Privatversicherten, Ihre funktionierende Telefonnummer (damit wir und das Gesundheitsamt Sie bei positivem Testergebnis informieren können!) und den Grund des Abstrichwunsches (davon abhängig ist der Kostenträger).
  • Vor dem Abstrich müssen unterschiedliche Formulare und Klebchen gedruckt und Röhrchen beschriftet werden.
  • Während der Abstriche werden wirklich nur Abstriche gemacht, keine Beratungen oder andere Wünsche.
  • Nach dem Abstrich: Corona-Testergebnisse bitte selbst abrufen über die Corona-Warn-App (mitgegebenen QR-Code scannen) oder über die Internet-Seite https://mein-laborergebnis.de/ (GU-ID selbst eingeben oder mitgegebenen QR-Web-Link scannen). Das Ergebnis kann aufgrund der hohen Laborauslastung oft erst nach 24 – 48 Stunden abgerufen werden.

 

Infohotlines:

  • Corona-Impfhotline Niedersachsen: Impftermine unter Tel. 0800 99 88 665 oder https://www.impfportal-niedersachsen.de/
  • Info-Hotline 030 / 346 465 100 des Bundesgesundheitsministeriums
  • Ärztlicher Notdienst der Kassenärztlichen Vereinigungen: Tel. 116 117
  • Bei Kontakt zu einer infizierten Person oder nach Aufenthalt in einem Risikogebiet besteht Meldepflicht beim Gesundheitsamt Landkreis Hildesheim, Tel. 05121 / 309 7777, Reiserückkehrer müssen sich vor der Einreise online anmelden unter https://www.einreiseanmeldung.de/
  • Bei bedrohlichen Situationen (z.B. schwere Atemnot) wählen Sie die 112. Im Krankenhaus bekommen Sie Sauerstoff, ggf. zusätzlich Antibiotika, Budenosid oder Dexamethason. Den meisten Betroffenen geht es danach deutlich besser, so dass sie schon bald wieder nach Hause entlassen werden können.